• Tino Mangner

Gebt, so wird euch gegeben. – Spenden tut gut.

Aktualisiert: 30. März 2019

Dieser Artikel ist Off-Topic. Denn in diesem Artikel geht es nicht um den Aufbau eines materiellen Vermögens, sondern um den Aufbau der eigenen Persönlichkeit. Es geht darum, sich selbst glücklich zu machen, indem man andere glücklich macht. Das Zauberwort dazu heißt: Spenden.

Wer möchte seinem Leben einen Sinn geben?

Vermutlich jeder von uns. Und wir können unserem Leben leicht selbst einen weiteren Sinn hinzufügen, wenn wir lernen zu Geben. Wenn wir unsere Zeit, Energie, Arbeit oder unser Geld in Menschen, Tiere und die Natur investieren.

Wenn wir im Winter in einer mollig-warmen Wohnung sitzen, unseren Hunger jederzeit stillen, mit unserem Bahn-Abo/eigenem Auto durch ganz Europa fahren können und wir durch Seminare, Bücher und Online-Blogs einen bezahlbaren Zugang zu Bildung erhalten. Dann geht es uns gut. Dann war die Welt gut zu uns. Warum also nicht auch gut zur Welt sein und etwas zurückgeben?

Die Megareichen.

Dieser Meinung sind offensichtlich auch die reichen und glücklichen Menschen dieser Welt, sofern es nach Napoleon Hills 25jähriger Untersuchung über das Leben von Megareichen geht. Dort wurde festgestellt, dass Menschen wie Kellogg, Carnegie, Walton, Rockefeller und Templeton, nicht nur viel Geld gespendet, sondern auch sehr früh damit begonnen haben. Sie fingen zu einem Zeitpunkt in ihrem Leben an, als sie sich das Spenden eigentlich gar nicht leisten konnten. Doch verspürten sie bereits frühzeitig eine große Dankbarkeit für alles. (Auszug aus dem Buch »Der Weg zur finanziellen Freiheit«* von Bodo Schäfer.)

Da wir hier jedoch auf einem Blog zum Vermögensaufbau sind, verzichte ich auf eine tiefergehend altruistische Sichtweise und fokussiere mich auf den eigenen Vorteil – »Denn ja, denn gibt es tatsächlich!« Und weil es diesen gibt, sind Spenden seit einiger Zeit fester Bestandteil in meinem Haushaltsplan.

Meine Erfahrungen.

Vor knapp 2 Jahren wurde ich von einer Mitarbeiterin der UNICEF im IKEA angesprochen. Das sei zur Weihnachtszeit übrigens recht üblich, sagte man mir im Gespräch. Alle Mitarbeiter am UNICEF Stand waren freundlich und haben mir die Idee hinter UNICEF sowie die aktuelle Maßnahme zur Bekämpfung der Hungersnot im Jemen (Stichwort: verpackte Erdnusspaste) gut erklärt. Da mir die Organisation UNICEF zudem bekannt war und damals wie heute seriös erscheint, habe ich mich zu einer regelmäßigen Geldspende bereit erklärt. Daraufhin habe ich mich zum ersten Mal als Teil von hilfsbereiten Spendern gesehen und einfach gut gefühlt. Obwohl mein Beitrag nur klein ist, so gibt er mir doch das Gefühl, endlich auch meinen Beitrag zur Unterstützung der Welt zu leisten.

Monate später, im Oktober 2018, stand für mich eine Gehaltserhöhung an. Natürlich habe ich mich darauf gefreut. Doch wollte ich damit nicht nur meine Sparquote, sondern auch meine Spendenquote erhöhen. Allerdings nicht punktuell, sondern verstreut. Genau wie beim investieren, wollte ich mein verfügbares Geld diversifizieren, also auf verschiedene Bereiche/Produkte/Organisationen aufteilen. Die Bereitschaft war da, die konkrete Organisation noch nicht. Doch wie es der Zufall wollte, war ich für den Germanbowl einige Tage in Berlin und wurde bei meiner Ankunft am frühen Morgen des Berliner Hauptbahnhofs von einem netten Mitarbeiter der UNO-Flüchtlingshilfe angesprochen. – Er hatte mich schon von Weitem ausgemacht. Wie die dortigen Mitarbeiter eben sind: Sie haben den richtigen Riecher. Und er lag wirklich richtig! Denn ich hatte mein Spendenbudget schon gedanklich erhöht und prompt kam die Gelegenheit dies umzusetzen. Ich habe mir alles ausführlich zu den Einsatzgebieten und den Details der Flüchtlingshilfe erklären lassen und einer regelmäßigen Spende zugestimmt. Wieder hat es sich sehr gut angefühlt – und die Sonne hat mächtig geschienen. Was ein toller Tag, dem schon da nichts mehr im Wege stand! ...

Gegen Ende des Jahres, als ich realisiert habe wie gut ich mich beim Spenden fühle und wie es meinem Gewissen und damit auch meiner Persönlichkeit guttut, wollte ich mehr. Daher habe ich mir für 2019 vorgenommen, etwas ganz persönliches zu spenden. Etwas, dass ich schon so lange besitze und schon so lange spenden wollte. Und in 2019 wird es soweit sein: ab da an will ich regelmäßig Blut spenden.

...

Was zukünftig noch kommen wird? Definitiv die nächste Erhöhung meines Spendenbudgets! Doch wer mich dann ansprechen wird, das kann ich nicht sagen. ...vielleicht sie? ...oder er? …oder Du?!

Fazit.

Es ist schön zu wissen, dass ich mit einem Teil meines Geldes etwas sinnvolles und hilfreiches tue. In etwas zu spenden woran man glaubt, was man versteht und was seriös erscheint: Das macht Spaß, gibt ein tolles Gefühl und macht ein gutes Gewissen. Egal welche konkreten Beweggründe den Spenden zugrunde liegen, solange sie unsere Welt zu einem besseren Ort machen, entsteht für alle ein Mehrwert. Für alle eine Win-Win-Situation. Und vielleicht sogar noch mehr … #Karma.

Falls ihr auch geben möchtet und mehr zu den einzelnen Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) erfahren wollt, dann findet ihr nachfolgend eine Auflistung der wohl Bekanntesten. Wenn ihr selbst noch weitere NGOs kennt, vielleicht sogar einen Geheimtipp habt, dann schreibt es in die Kommentare – für mich und für alle.

Danke :)

Auflistung einiges NGOs.



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