Berühmt und berüchtigt: Der Versicherungsfritze.

von Tim Haupt

Lesedauer: 3 Minuten


Der Versicherungsfritze.

Viele kennen ihn, doch hat ihn schon einmal jemand gesehen? Gibt es ihn überhaupt? Ganz so mysteriös wie Batman ist er allerdings nicht. Einige kennen ihn als „Versicherungsfritzen“, „Versicherungsheini“ oder „Versicherungsmensch“. Eigentlich könnte man auch einfach Berater sagen oder irgendetwas dergleichen. Was haltet ihr von „Versicherungsfreund“? ;-)


Welche Arten gibt es?

Es gibt extrem viele Arten von Menschen, die mit Versicherungen zu tun haben. Der Innendienst im Backoffice, Call-Center-Agents und „Berater“, die direkt im Kundenkontakt stehen. Doch wer kann vor einem sitzen und was bin ich? Dranbleiben, nach einer kurzen Werbeunterbr… Spaß!

...für den privaten Kunden sind eigentlich nur die Versicherungsmakler (bspw. Onlinemakler, die man ständig im TV sieht) oder sog. Ausschließlichkeitsvermittler, die eben für ein bestimmtes Unternehmen tätig sind, wichtig. Beides hat sicherlich seine Vor- und Nachteile, auf die ich jetzt allerdings nicht genau eingehe. Wer es wissen möchte, darf sich gern bei mir melden! :-)

Wie in meiner Vorstellung beschrieben, bin ich ausschließlich für die HDI tätig – demzufolge bin ich ein Ausschließlichkeitsvermittler. Einfach erklärt und praktisch gesehen, darf ich keine Produkte der Allianz, ERGO oder anderen Unternehmen vertreiben. Gut für mich, die Palette an möglichen Absicherungen ist ohnehin schon endlos breit, sodass ich diese nicht noch von anderen Unternehmen in- und auswendig können muss. Wenn wir einmal dabei sind…

Was muss ein solcher Mensch können?

Wie eben beschrieben, ist der Job extrem vielseitig. Angefangen bei einer einfachen Hundehalterhaftpflicht, bis hin zur komplexen Altersvorsorge mit Fonds oder ETFs oder einer privaten Krankenvollversicherung. Alles muss man direkt abrufen können – wenn auch nicht immer im Detail. Nicht umsonst benötigt man für die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen drei nervenaufreibende Jahre. Ihr könnt mich nachts um drei wecken und mir eine Frage zu einem Schadenfall stellen. Eigentlich müsste ich sie beantworten können oder ich wache nur genervt auf und vertröste euch auf morgen, weil ich einfach nur schlafen will (ist aber verständlich? :-D). Zum intensiven Produktwissen kommt noch der ganze gesetzliche Kram (wer Lust hat, kann sich bspw. mal das SGB V – gesetzliche Krankenversicherung antun). Wer unbedingt noch hinter die Kulissen schauen möchte, kann dann noch 2 Jahre studieren – Fachwirt für Versicherungen und Finanzen!

Ukrunden und Zertifikante rund um den Versicherungsvertreter.
Glühlampe Versicherungsvertreter

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Wir sind am Ende auch „nur“ in einem ganz normalen Job, in dem man nun einmal enorm breites Fachwissen benötigt und einiges – bevor man eine bindende Antwort geben kann – in Erfahrung bringen muss. Ganz normal, oder? Aus meiner Erfahrung vergessen das einige Kunden gerne und verlangen gerade Abnormales von einem und werden dann auch richtig böse, wenn man nicht direkt alles weiß oder klären kann. Also nicht vergessen und always keep calm. :-)


Jetzt seid Ihr dran!

Wer kennt noch die ganzen alten Klischees? Lasst doch mal einen Kommentar da! Ich wette, ich kenne schon alle ;-) Allerdings ist es so, dass diese Anfang der 90er Jahre vielleicht gestimmt haben, heute aber mittlerweile völliger Quatsch sind (schwarze Schafe natürlich ausgenommen).