Monatlich noch mehr Geld einsparen. - Der Haushaltsplan, Teil 2.

von Tino Mangner

Lesedauer: 5 Minuten


Euroscheine zählen beim Haushaltsplan

Seid Ihr bereit jeden Monat noch mehr Geld zur freien Verfügung zu haben als bisher? Und zwar weiterhin auf einfachem und schnellem Wege, ohne Euren aktuellen Lebensstandard zu reduzieren? Dann lest weiter, denn wir optimieren Eure Verbindlichkeiten ein zweites Mal. Der dadurch zusätzlich gewonnene Free Cashflow wird Euch beim Aufbau Eures eigenen Vermögens signifikant unterstützen.

 


Nehmt dafür den Haushaltsplan zur Hand, welcher von Euch bereits im vorherigen Artikel um alle unnötigen Verbindlichkeiten bereinigt wurde. Schaut erneut in die Spalte Eurer Verbindlichkeiten. Dort sollten gegenwärtig nur noch Posten gelistet sein, auf die Ihr aktuell nicht verzichten könnt oder nicht verzichten möchtet. Diese wollen wir durch gleichwertige, aber günstigere Alternativen ersetzen. So werdet Ihr Euren gewohnten Lebensstandard halten können und zusätzlich am Ende jeden Monats mehr Geld übrighaben. Identifiziert Eure betragsmäßig größten Ausgaben und überlegt, ob sich diese einfach und ohne signifikante Einschränkungen Eures Lebens reduzieren lassen. Häufig zählen dazu Verbindlichkeiten für:

  • Strom,
  • Gas/Heizung,
  • TV- & Internet-Anbieter,
  • Mobilfunkanbieter,
  • KFZ-Versicherung,
  • Weitere Versicherungen,
  • Girokonto inkl. Kontoführungs- und/oder Kreditkartengebühren.

Bei der Suche nach günstigen Alternativen können Euch Portale wie Check24* und deren Vergleichsrechner helfen.
Anbei drei Beispiele von Vergleichsrechnern*.


Ich war selbst lange Zeit bei einem lokalen Stromversorger, wobei die lokalen Stromversorger in der Regel etwas teurer sind als andere Anbieter. Mit dem Vergleichsrechner habe ich mir einen neuen Versorger mit einem günstigeren Stromtarif herausgesucht und erhielt für den Wechsel zusätzlich einen Neukundenbonus, welcher meine Ersparnis für das erste Jahr weiter erhöhte. Seitdem spare ich mein Geld nicht nur durch den günstigeren Stromtarif ein, sondern auch durch den gewährten Abschlag von 15% auf den gesamten Rechnungsbetrag des 1. Jahres und einer einmaligen Prämie von 50 EUR. Dazu musste ich jedoch eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten und einen zugehörigen fixen Stromtarif akzeptieren.

Glühlampe für Haushaltsplan

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Schaut Euch daher neben den reinen Vergünstigungen unbedingt alle angebotenen Leistungen und alle zugehörigen Bedingungen an. Dabei gilt: je mehr Alternativen Ihr schnell und transparent miteinander vergleichen könnt, desto besser. Online-Vergleichsportale machen dies glücklicherweise sehr einfach.

 

Anm.: Versucht immer zu vermeiden, den vollen Jahresbetrag per Vorauskasse zahlen zu müssen. Denn wenn Ihr monatlich bezahlt, könnt Ihr das verbleibende Geld zwischenzeitlich anderweitig verwenden. Ferner vermeidet Ihr den Verlust Eures gesamten Jahresbeitrags, falls der Leistungsanbieter selbst leistungs- und zahlungsunfähig wird.


Zusätzlich werde ich ab 2019 durch eine günstigere KFZ-Versicherung ~150 EUR pro Jahr einsparen.
Rechne ich meine Ersparnisse durch das Vorgehen aus beiden Artikeln über den Haushaltsplan zusammen, so komme ich auf eine jährliche Ersparnis von fast 400 EUR – ohne das ich dies im Alltag bemerke. Ohne, dass sich mein Lebensstandard verändert.
– Falls Ihr mehr zum Thema Versicherungen, zu beachtende Kriterien und mögliche Einsparpotenziale wissen möchtet, so schaut auf diesem Blog gerne in den Bereich der Versicherungen.

Jetzt seid Ihr dran!

Damit sich die Optimierung Eurer Verbindlichkeiten voll entfalten kann, solltet Ihr von nun an bei Jeder Eurer zukünftigen Entscheidungen an den Cashflow denken und diesen in eine der drei Kategorien: Finanzierung, Investition und Verbindlichkeit, einordnen.

 

Und, wenn das Geld nur von euch wegfließt ohne je zurückzufließen, dann fragt Euch ehrlich, ob Ihr diese Ausgabe benötigt bzw. unbedingt wollt. Denn es handelt sich um eine Verbindlichkeit und Ihr werdet kontinuierlich Geld verlieren. Und je mehr Geld Ihr verliert, desto weiter entfernt Ihr Euch von Eurem Ziel. Mit jeder Ausgabe macht Ihr einen Schritt weg vom eigenen Vermögen und hin zur eigenen Armut. Anbei nochmals das Beispiel des negativen Cashflows durch den Kauf und Betrieb eines eigenen Autos.

Beispiel des negativen Cashflows einer Verbindlichkeit

Abb. 1: Beispielhafte Auflistung aller Ausgaben für ein eigenes Auto.
Quelle: Eigene Abbildung.


Nur für Euch.

Anbei noch ein kleines Schmankerl zum regelmäßigen Erfassen Eurer Einnahmen und Ausgaben: Ein Haushaltsplan im Excel-Format! Ich selbst nutze diesen Haushaltsplan mindestens einmal pro Woche um meine finanzielle IST-Situation zu ermitteln und mit dem SOLL-Zustand abzugleichen.

Download
Vorlage für den Haushaltsplan
Haushaltsplan.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 15.8 KB

Die Vorlage stammt mit freundlicher Genehmigung von der Seite https://excel-vorlagen.net/. Falls Ihr weitere Vorlagen für Excel sucht, schaut gerne einmal dort vorbei. Dort gibt es wirklich alles Mögliche. – Ja, sogar einen Putzplan! ;)